Sexkauf – Das große Verbrechen

Der menschliche Körper und seine Sexualität sind unveräußerlich!

UN- Frauenrechtskonvention

Männer, die sich Frauen kaufen, bekämen von der Prostituierten keinen freiwilligen kostenlosen Sex. Vor einer sexuellen Handlung steht also ein ganz klares eindeutiges „NEIN“. Dieses „Nein“ wird von Männern abgekauft.
Jede Frau kennt die Erfahrung als Prostitutierte behandelt oder bezeichnet zu werden. Prostitution bedeutet, dass das Nein einer Frau zu sexuellen Handlungen nicht wirklich bedeutend ist, weil es abgekauft werden kann. Dieser grundsätzliche gesellschaftliche Konsens sorgt dafür, dass Frauen vergewaltigbar bleiben.

Das System Prostitution existiert, um Männern jederzeit den physischen und psychischen Herrschaftsanspruch auf Frauen zu sichern. Kein Mann muss ein endgültiges Nein akzeptieren. Prostitution ist legalisierte Gewalt gegen Frauen, es geht darin ausschließlich um Macht und Kontrolle.

Prostitution zerstört und tötet Frauen.
Prostitution macht die Gleichberechtigung der Frauen unmöglich.
Prostitution macht Menschen/Politiker erpressbar.
Prostitution verroht die Gesellschaft.

Der Irrsinn der Prostitution würde sehr viel klarer, gäbe es keine Prostitution und morgen würde jemand die Prostitution mit Juden errichten. Alle „Arier“ könnten sich Juden zur sexuellen Verfügbarkeit kaufen. Juden würden aus allen bedeutenden Positionen ausgeschlossen und nur zu minderbewerteten Arbeiten zugelassen, so dass sie sich auch nicht verweigern könnten.

Nur weil Frauenverachtung ein systemimmanenter Bestandteil unserer Gesellschaft ist, wird die Menschenverachtung der Prostitution als Normalität eingestuft und sogar gesetzlich gefördert.

Nur weil Männer das Herrschaftsrecht über die weibliche Sexualität wollen, sorgen sie dafür, dass Frauen für sie käuflich bleiben.

Die großen Lügen

Lüge 1: Das älteste Gewerbe der Welt

Prostitution war noch nie Gewerbe sondern das älteste und hässlichste Druckmittel des Patriarchats gegen Frauen.

Über Jahrtausende hat die von Männern durchgesetzte Unmündigkeit der Frauen und ihr überwiegender Ausschluss aus der Erbfolge dazu geführt, dass Frauen ohne männlichen Besitzer rechtlos und ohne finanzielle Absicherung leben mussten. Männer bestimmen, was Frauen tun durften, vor allem aber was sie nicht durften. Dieser Status ist auch heute noch in vielen Staaten der Welt Realität.

Fast alle Berufe waren Frauen verboten. Beim Tod des Ehemanns standen sie, vor allem in den Städten, vor dem Hungertod. Prostitution war keine Berufung sondern immer die einzige Möglichkeit zu überleben. Die gezielte Benachteiligung der Frauen schaffte gleichzeitig die beste Voraussetzung für ihre Erpressbarkeit. Die Bedrohung aus der gesellschaftlichen Anerkennung zu fallen hielt die bürgerlichen Frauen in destruktiven gewalttätigen Beziehungen. Eine Flucht in die Freiheit war fast immer gleichbedeutend mit Verlust der gesellschaftlichen Anerkennung und Verelendung. Die Verarmung ging in der Regel mit Prostitution einher. Einmal aus der Anerkennung in die Verachtung als Prostituierte gefallen gab es keine Möglichkeit wieder dorthin zurück zu kehren.
Aus der gesellschaftlichen Achtung ausgeschlossen blieb den Frauen um Selbstschutz nichts, als die „Glorifizierung“ ihres Status.

Prostitution ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Ein Verbrechen kann kein Gewerbe sein.

Lüge 2: Sexarbeit

Wenn etwas in jeder Hinsicht falsch ist, ändere die Terminologie und tu so, als wäre es etwas anderes.

Das hat die Prostitutionsmafia hervorragend umgesetzt. In einem immensen PR-Getümmel prusten alle nur noch von „Sexarbeit“, um den frauenverachtenden Charakter der Prostitution zu verschleiern. In den bekannten Kreisen wird mit aller Kraft an weiteren Legalisierungen in Bezug auf Herabsetzung des Alters und der Bedingungen für Prostituierte gearbeitet.

Alle die sogenannten liberalen „Feministinnen“ in der Politik betonen die Alltäglichkeit der „Sexarbeit“. Es dürfte jedoch keinem Menschen gelingen diese Verfechterinnen der Frauenverachtung dazu zu bringen, sich eine Woche oder auch nur einen Tag in einem Bordell benutzen zu lassen. In allen Bereichen lässt sich diese Lüge ganz einfach aufdecken, wenn man den Begriff in alle die Bereiche hinein dekliniert, in der Arbeit auch stattfinden darf.

Wenn der Verkauf des weiblichen Körpers so banalisiert ist, wie das Backen von Brötchen, wird eine Vergewaltigung zur „Nötigung ein Brötchen zu backen“ herabgewürdigt.

Mit der Weiterführung der Strategie der Prostitutionsmafia, kann jede durch das Arbeitsamt in die Prostitution vermittelt werden. Der Gesetzgeber erlaubt die Mitwirkleistung der Kinder im Gewerbe der Eltern. Das bedeutet, dass auch Kinder von ihren Müttern an Männer verkauft werden dürfen, sollte sich die Verharmlosungsstrategie der Prostitutionsmafia fortsetzen.
Es bedeutet letztlich auch, dass Papi von der Tochter erwarten darf, dass die Tochter ihm im Sinne von §1618a sexuellen Beistand leistet.

Lüge 3: Es geht um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen

Seit jeher wird der gesamte Bereich Prostitution fast ausschließlich von Männern und kriminellen Banden/Clans/Mafia kontrolliert. Ein absolut winziger Bereich selbständiger Huren wird von den diesen Kriminellen toleriert und sogar unterstützt, um öffentlichkeitswirksam die Prostitution hoffähig zu machen.

Selbst dort, wo es nicht um klar abgegrenzte Zwangsprostitution geht, werden Frauen mit Gewalt und Gewaltdrohungen klein und gefügig gehalten.

Gerade die Argumentation der angeblichen Selbstbestimmung ist dazu bestimmt vom wesentlichen Aspekt der Prostitution abzulenken. Prostitution existiert nur für Männer. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt wird feststellen, dass absolut alle angeblich immer nur das Wohl der Prostituierten im Auge haben.

Bei der Prostitution geht es darum, dass sich asoziale Männer, mit denen keine Frau freiwillig und kostenlos Sex haben möchte, trotzdem die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen kaufen können.
Bei der Prostitution geht es darum, dass kriminelle und frauenverachtende Männer unzählige Milliarden am Missbrauch von Frauen verdienen.

Lüge 4: Es macht den Frauen Spaß

Wieviel Wahrhaftigkeit ist von Menschen zu erwarten, die permanent in Akquiseposition hocken und deren größtes Kapital die Lüge ist?

Es ist nicht auszuschließen, dass es unter dem winzigen Häufchen Prostituierter, die nicht direkt gewalttätigen ZuhälterInnen untergeordnet sind, auch welche gibt, die Spaß daran empfinden von jemand rücksichtslos benutzt zu werden. Vor allem dort, wo sich Huren angeblich hochpreisig verkaufen, nehmen die Spaßbekundungen kein Ende und die Lügenmaschinerie produziert permanent Bildchen von Richard Gere und Julia Roberts. Dort tummeln sich auch die „Dominas“ die von sich behaupten, dass, wenn sie genau das tun, was der Mann von ihnen erwartet, sie trotzdem die Kontrolle besitzen. Dort besteht der Spaß darin, einen Menschen zu demütigen und zu erniedrigen. Aber man kann nie nur so tun kann als ob. Alles wirkt. Auch gespielt erfahrene Erniedrigung und Demütigung wirken. Und auch das angeblich gespielte Demütigen und Erniedrigen wirkt zurück.

Letztlich ist es auch eine Frage der Definition, was eine Prostituiert, die Erniedrigung und Demütigung praktiziert, unter Spaß versteht. Für die absolut überwiegende Mehrheit aller Prostituierten bedeutet Prostitution Leid.

Lüge 5: Prostitutionsgegner sind sexfeindlich

Prüderie und Moralinsäuernis sind nur einige der Munitionspakete mit denen die Prostitutionsmafia ihre Unterstützer für ihren Kampf aufrüstet.

Es sind auch die üblichen Unterstellungen, die Feministinnen immer wieder nachgeworfen werden, sobald sie sich für Frauenrechte stark machen. Nichts ist für die männerfreundliche Standardfrau schlimmer, als wenn man die Qualität ihrer Verfügbarkeit in Frage stellt. Darum stellen die absurden Vorwürfe ein wunderbares Druckmittel dar.

Ein Prostitutionsverbot hat nicht das geringste mit einem Sexverbot zu tun. Sex unter ebenbürtigen Menschen, mit gegenseitigem Einvernehmen, freiwillig und kostenlos ist wundervoll. Tut es, von vorne und hinten von oben und unten, links und rechts, zu jeder Tages- und Jahreszeit und wo immer Euch niemand sieht, der Euch den Kopf dafür abschlagen will.

Prostitution zerstört dagegen erwiesenermaßen die Libido und desensibilisiert. Prostitution zerstört die Beziehungsfähigkeit und verringert in hohem Maße die sexuelle Erfüllung. Die verlogene Lobhudelei einer Hure für beschissenen rücksichtslosen Sex wird von Frauenkäufern gerne als Bestätigung für ihre positive Beziehung zu Sex gewertet.

Die gekaufte sexuelle Verfügbarkeit eines Menschen hat nichts mit Sex zu tun sondern ausschließlich mit Macht.

Lüge 6: Die weiblichen Kundinnen

Die Biologisten möchten Frauen gerne als die Andersdenkenden deklarieren. Deswegen sollten Frauen auch kein Fahrrad fahren, keine Ausbildung erhalten, keine höherwertigen Berufe ergreifen. Dazu gehört teilweise auch, eine scheinbar positive Einschätzung als die besseren Menschen. Der intelligente Teil der Frauenbewegung weiß, dass Frauen so gut und schlecht sind wie Männer, ihnen aber durch ihre Position weitaus weniger Gelegenheit gegeben sind, um im großen Umfang beschissen zu sein. Die Mehrzahl zumindest.

„Bessere Menschen“ sind Frauen vor allem dann, wenn sie Männer in ihrer Frauenverachtung unterstützen und bestätigen. Wenn das hehre Weib etwas tut, was auch Männer tun, dann adelt sie deren Handlung. Das gilt natürlich ausschließlich für die genannten Fälle und nicht, wenn sie Männern die Jobs „wegnehmen“ will.
Wir haben das erlebt, als Pornografie zu viel Ekel und Gegenwind hervorgerufen hat. Die Pornografie-Mafia hat darauf reagiert, indem sie die Frauen als Kundinnen „entdeckt“ hat. Wenn die Frau, – das höhere Wesen –, auch Pornografie konsumiert, dann muss es ja gut sein.
Den gleichen Trick versucht die Prostitutionsmafia, indem sie permanent propagiert, dass auch Frauen „immer mehr“ zu Prostituierten gehen. Das Thema Lügen hatten wir schon. Viel mehr ist dazu nicht zu sagen. Zusätzlich müssen auch berücksichtigen, dass hier auch gnadenlos Transfrauen zur Manipulation der Zahlen herangezogen werden.

Es gibt keinen, in welche Richtung auch immer, relevanten weiblichen Käufermarkt für Prostituierte. Transsexuelle Frauenkäufer sind keine Frauen.

Lüge 7: Prostitution verhindert Vergewaltigungen

Dahinter steckt das Konzept wir opfern eine „Schlampe“ für das edle „Eheweib“. Das war lange Zeit eines der Lieblingskonzepte der Frauenverkäufer. Und auch die möchtegern Vergewaltiger, die Ihre Machtgeilheit gerne bei Prostituierten ausleben, wollten die Menschheit damit vor ihrer naturgegebenen und unbändigen und nicht zu steuernden aber irgendwie dann doch edlen männlichen Triebhaftigkeit schützen. Aber dieses Konstrukt lässt sich nicht so gut mit der derzeitigen Propaganda kombinieren, weswegen es etwas in den Hintergrund, jedoch nicht aus allen Köpfen raus, gerutscht ist. Tatsächlich versucht die Prostitutionsmafia das Thema eher zu meiden, was sehr verständlich ist, weil die einschlägigen Studien alle beweisen, dass Prostitution eine Brandbombe ist, die ein erhebliches Zerstörungspotenzial für die Gesellschaft beinhaltet. Mit Prostitution steigt die Erwartungshaltung, die Gewaltbereitschaft, die Aggressivität der Männer beim Sex erheblich und deren Libido wird so abstumpft, dass sie zunehmend unfähiger werden auf normale sexuelle Reizungen erregt zu reagieren. Wer nur noch unter gewalttätiger Auslebung seiner Vergewaltigungsfantasien zu befriedigen ist, hat ein Problem und jede Frau in dieser Gesellschaft mit ihm.

Prostitution fördert Vergewaltigungen. Sie verändert das Sexualverhalten der Frauenkäufer zum frauenfeindlichen und stellt damit für alle eine erhebliche Gefahrenquelle dar.

Lüge 8: Die Thematik muss mit den Betroffenen diskutiert werden!

Es ist einem kleinen Pulk Prostituierter gelungen, sich als das tonangebende Sprachrohr bei Politik, Presse und der in der öffentlichen Diskussion zu etablieren.

Dieser Kreis besteht überwiegend aus Dominas und Frauen, die am Verkauf anderer Frauen mitverdienen. Für sie soll die Prostitution legal bleiben und für sie sollen hunderttausende Frauen in Deutschland täglich vergewaltigt werden dürfen. Diese Frauen sprechen für sich und die Prostitutionsmafia. Sie sind ein Teil dieses frauenverachtenden Systems und haben sich eine Nische geschaffen, die ihnen die großen Gewalttäter gnädig und zu Propagandazwecken belassen.

Diese Frauen werden den Frauenhandel und die Zwangsprostitution immer verniedlichen und als peripheres, vernachlässigbares Übel abhandeln, das durch die geltenden Gesetze einfache beseitigt werden kann. Sie sind das perfekte verlogene Vorzeigebildchen für eine durch und durch gewalttätige und korrupte Struktur.

Es geht bei der Prostitution um Frauenrechte. Frauen sind keine Ware. Prostitution macht Frauen zur Ware. Es ist ein bedeutendes gesamtgesellschaftlich relevanter Thema. Mit der potenziell käuflichen Frau wird es niemals möglich sein, die Gleichberechtigung in den Köpfen zu erreichen. Darum muss das Thema vor allem mit den Frauenverbänden diskutiert werden, die schon seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung und Menschenrechte eintreten und nicht mit den ProfiteurInnen eines durch und durch korrupten Systems.

Lüge 9: Was zwischen zwei Erwachsenen …

Der Terminus, „dass es niemand etwas angeht, was Erwachsene in Gegenseitigem Einvernehmen miteinander machen“ wird von der Prostitutionsmafia immer wieder missbraucht. Es ist eine Ableitung aus den Grundsätzen für private Beziehungen. Dort gehört es auch hin. In die private Beziehung, die vom Gesetzgeber gesondert geschützt ist und wo eine Frau jederzeit das Recht hat „Nein“ zu sagen.
Eine Vermischung oder sogar Gleichsetzung von privaten Beziehungen mit Prostitution beinhaltet den Grundgedanken, dass die Frau für die Einladung zum Abendessen mit Sex bezahlen muss. Was in der Gedankenwelt vieler Männer schon verdrahtet ist.

Prostitution stellt einen Vertrag dar, weshalb die von der Prostitutionsmafia geltend gemachten Ansprüche, dass zwei Erwachsene mit sich machen dürfen, was sie wollen, nichtig sind. Der Gesetzgeber hat ein klares Mitspracherecht gegenüber Vertragspartnern in Hinsicht auf Einhaltung von Menschenwürde und Menschenrechte. So lange der Vertrag besteht, der Frauenkäufer also wie üblich Vorkasse geleistet hat, hat die Prostituierte ihm gegenüber eine Lieferverpflichtung. Es geht also auf keinen Fall mehr um Freiwilligkeit. Mit Bezahlung des Frauenkäufers muss die Prostituierte liefern. Bei Nichtlieferung muss zurückgezahlt werden. Aber wozu wäre dann Prostitution nötig. Und nicht liefern ist natürlich schlecht für das Geschäft.

Lüge 10: Konsensualer Sex

Es gibt keinen Konsens der gegenseitigen Anforderungen in der Prostitution. Die Prostituierten wollen die Männer so schnell wie möglich loswerden und so wenig wie mögliche Berührungspunkte. Was soll daran im Konsens zu den Anforderungen der Männer stehen.

Lüge 11: Das Recht auf Sex

Nein! Es gibt kein Recht auf Sex! Auch wenn viele Männer in ihrem bodenlose Narzismus darauf beharren.

Männer, die 60 Jahre lang keine fünf Sekunden mit der Sorge um Behinderte verbrachten, werden ganz rührselig bei dem Gedanken, dass MÄNNLICHE Behinderte keinen Sex haben können.

Hier sei erwähnt, das nur ein wirklich winziger Teil der Behinderten keinerlei Arme besitzt oder benutzen kann. Es kann also jeder aus dem weitaus größeren Teil soviel Sex haben wie er will, und dabei sogar noch ein wenig Hand-Gymnastik betreiben.

Aber auch hier gilt, was eigentlich immer für Sex gilt. Benimm Dich so, dass Du ihn freiwillig und gern bekommst. Auch Behinderte können Beziehungen haben.

Die weiblichen Behinderten dagegen interessieren die besorgten männlichen Bürger dann doch nicht so sehr. Zum Beispiel, dass es hier Übergriffe und Missbrauch durch Männer gibt. Da erlahmt das Interesse zu Null hin.

Lüge 12: Prostitution wird es immer geben!

Wer das sagt, will, dass Prostitution existiert. Wer das sagt, lässt sich von der normativen Kraft Jahrtausende alten Unrechts hypnotisieren. Ein Unrecht in einem derartig immensen Umfang darf nicht weiter existieren. Es reicht, wenn zum Schluss, wie bei so vielem, noch ein Bodensatz Verbrecher übrigbleibt, die verdeckt an Prostitution verdienen.

Wesentliche Argumentationsgrundlage für die These, dass Prostitution immer existieren wird, ist immer die Behauptung, dass die Menschen nicht auf Sex verzichten wollen. Was sehr clever eine angstbesetzte Befürchtung befeuert. Aber das Schöne ist ja, dass man, nicht wie bei der Prohibition, bei einem Prostitutionsverbot nicht auf Sex verzichten muss. Sex kann nur besser werden ohne Prostitution.

Prostitution ist eine Eiterbeule auf dem zum Weg zu einer gleichberechtigen und gerechten Welt. Prostitution wird, so lange sie existiert, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ausschließen. Menschen sind nicht gleichberechtigt so lange eine Hälfte die andere kauft.

Lüge 13: Es sind nicht nur Frauen in der Prostitution

Das ist, zugegebenermaßen, keine Lüge. Aber es ist ein Ablenkungsmanöver. Der Prozentsatz ist gering und an der gesamten Problematik ändert sich erst einmal überhaupt nichts. Zudem wird ein Verbot der Prostitution auch gegen die Verachtung männlicher Prostituierter wirken.

Die TäterInnen

Die Frauenkäufer

Prostitution besteht zu über 90% aus Armuts-, Not- und Zwangsprostitution. Das ist bekannt. Prostitution besteht aus purer Lüge. Die Prostituierten lügen immer, wenn es um ihren eigenen Zustand und noch mehr, wenn es um die Bewertung der Frauenkäufer geht.

Das ist jedem klar.

Dass Männer dennoch zu Prostituierten gehen bedeutet, dass sie das mit dem Vorsatz tun, sich belügen zu lassen und das Verbrechen, das an den Frauen begangen wird, auf alle Fälle zu ignorieren. Sie wissen, dass ihnen die Frauen nicht die Wahrheit sagen und dass sie es mit einer Wahrscheinlichkeit von 9:1 mit unfreiwilliger Prostitution zu tun haben. Wer bei einer Chance von 9:1 eine Vergewaltigung zu begehen, zu einer Prostituierten geht, ist ein Vergewaltiger.

Die FrauenverkäuferInnen

Es gibt keine guten „Zuhälter“. Wer sich am Verkauf der sexuellen Verfügbarkeit von Frauen bereichert ist ein Schwein! Das ließe sich auch vornehmer formulieren, aber wozu.
Die Legalisierung der Prostitution hat dem organisierten Verbrechen vor allem auch aus Osteuropa einen ungeheuren Schub ermöglicht. Kaum eine „Branche“ in der derartig hohe Milliardenbeträge fließen.

Frauen werden mit falschen Versprechungen in die Prostitution und ein fremdes Land gelockt oder sogar den Eltern abgekauft und permanent unter Angst und Druck gehalten, weil sie es nicht schaffen über die Sprachbarriere Rechtssicherheit für ihre Situation zu erlangen.
Frauen wird unter Vorspiegelung leichtverdienten Geldes ein „einfacher“ Nebenjob angeboten.
„Loverboys“ nutzen die emotionale Verbundenheit mit Frauen, um diese in die Prostitution zu pressen.
Frauen nehmen in finanzieller oder sozialer Not den letzten Ausweg Prostitution.

Bei den Frauen kommt das wenigste dieser irrsinnigen Umsätze an. Mit Ausnahme einiger privilegierter Prostituierten, die an anderen Prostituierten mitverdienen. Sie bieten angeblich Vernetzungs-Services und kassieren bei den Frauen, die sie in die Prostitutionsfalle locken. Prostituierte, die andere Frauen in die Prostitutionsfalle locken machen das gleiche wie Zwangsverschleppte, die ihren Peinigern weitere Opfer zuführen, um sich selbst freizukaufen.

Die Kumpels

Sie sind unverzichtbarer Teil der Akzeptanz männlicher Gewalt gegen Frauen. Die Kumpels bestätigen ihre Freunde und halten den Mund, wenn Frauenverachtung als Herrenwitz die Runde macht. Die Kumpels stützen das soziale System der Gewalt. Jeder will cool sein, keiner will die Bündelei zerstören. Die Kumpels gehen nicht oder nicht mehr zu Prostituierten, aber sie profitieren von dem System. Sie profitieren von der Herabwürdigung der Frauen als Prostituierte. Sie können dieses „Prädikat“ jeder Frau auf der Welt anhängen, um sie Gedanklich oder auch offen auf ihren „Rang“ zu verweisen.
Der Kumpels ist der feige Schutzwall um die Vergewaltiger, der oft in der Rolle des Humanisten daher kommt –“ich würde ja selbst nie, aber…“ – und durch die permanent spürbare systemimmanente Käuflichkeit von Frauen seinen gesellschaftlichen Status verbessert. Der Kumpel ist der Mittäter, der sich nicht mit der Prostitution auseinandersetzt, sondern sich nur von der Prostitutionsmafia seine Meinung und deren vorgefertigten angebliche Belege abholt.

Die Weibchen

Jede Männergewalt findet immer einige Befürworterinnen unter den Frauen. Egal ob Frauenwahlrecht oder Recht auf Ausbildungsplatz oder Berufswahl ohne Einwilligung des Ehemanns, sie verteidigen die Privilegien männlicher Vorherrschaft.
Sie definieren sich über die Anerkennung durch Männer und werden darum immer auf deren Seite stehen. Selbst wenn sie sich selbst als „Feministinnen“ deklarieren.

Die GutmeinerInnen

Es gibt sie tatsächlich, die Menschen, die glauben, Menschenrechte bedeutet, dass man alles machen kann, was man will. Und, dass man das auch dürfen muss.
Der Feminismus kämpft seit Jahrhunderten für die Gleichberechtigung der Frauen. Immer mit Blick auf die Gesellschaft und auf die bestmögliche Lösung für eine gerechte und humane Gesellschaft. Purer Egoismus gehört nicht dazu. Nicht alles, was eine Frau will, ist erfüllenswert und bereichert die Gesellschaft. Ein System, das die Menschen dahingehend sozialisiert, dass ein Teil zur sexuellen Benutzung käuflich ist, zerstört jede Gleichberechtigung. Denn der Käufliche Teil der Menschheit steht im Wert immer unter dem kaufenden Teil der Menschheit. Wer es also gut meint, aber keinerlei analytische Befähigung besitzt, grundsätzlich faschistoide Strukturen zu erkennen, sollte nicht für ein zutiefst menschenverachtendes System stimmen, nur weil darin ein paar privilegierte Frauen von der wundervoll selbstbestimmten Prostitution reden. Eine kleine privilegierte Gruppe, die sich selbst eine Nische geschaffen hat, um aus einem zutiefst korrupten und menschenverachtenden System Profit zu schlagen, ist kein schützenswertes Biotop.

Die PolitikEr

Politik besteht aus Menschen. Zum großen Teil aus Männern. Männer, die in den letzten Jahrzehnten viel von ihrem Herrschaftsanspruch abgeben mussten. Die Linken Männer haben schon in den siebzigern bewiesen, dass für sie Freiheit und Liberarisierung bedeutet, dass jede Frau für sie immer und jederzeit verfügbar sein muss. Und so manche Linke Frau weiß insgeheim, dass sie nur so lange wohlgelitten ist, so lange sie diesem Anspruch genügt, und sei es nur, indem sie permanente Verfügbarkeit signalisiert und niemals emanzipatorisch zu anspruchsvoll wird.
Natürlich sind es nicht nur die Linken. Laut einer Befragung von Prostituierten besteht ein großer Teil deren Kunden aus Anhängern rechtsgerichteter Parteien. Die Linken sind sich also mit den Rechten ganz einig und versorgen sich gegenseitig mit Prostituierten.
Die Mitte-Männer tun das gleiche aber heimlicher.

Wir haben also eine breite Front Männer, die wollen, dass es für sie immer und jederzeit eine Frau geben muss, die nicht NEIN sagen darf. Wir haben Männer, die zu Prostituierten gingen oder gehen und damit erpressbar sind. Wir haben Männer, die Prostituierte benötigen, um für Frauen immer noch ein Bedrohungsszenario aufzubauen. Wir haben Männer, die Männersolidarität pflegen.

All diese Männer sagen nicht: „WIR verlangen Prostituierte für uns. „

All diese Männer behaupten: „Wir wollen etwas für die armen Frauen tun.“

Es gibt auch die befürwortenden Frauen. Die, die ihre kleinen schmuddeligen Vergewaltigungsfantasien mit der dreckigen Realität der Prostitution verwechseln. Die, die glauben, die Benutzung eines weiblichen Körpers sei so etwas wie fifty shades of Hochglanzsex. Die, die sich unglaublich liberal fühlen, weil sie eine Prostituierte zu ihren Bekannten zählen. Aber der Gestank der realen Sexualität reicht nun einmal nicht in die Kuchelträume. Die echte Gewalt, die Schmerzen und die Demütigung sind nicht vergleichbar mit rituell gespielten oder erträumten.

Und es gibt die Frauen, die sich von dem winzigen Häufchen Huren vorführen lassen, die es geschafft haben, sich aus dem größten Dreck heraus zu hangeln und nun eine Fassade präsentieren, um die dahinter liegende Frauenverachtunng zu vertuschen.

Die Politik hat in den letzten Jahren ihre Gespräche mit den Vorzeigehuren geführt. Die, die das Bild von der selbstbestimmten emanzipierten käuflichen Frau propagieren. Das poliert das Image der Herren Politiker auf, weil sie damit vertuschen können, dass sie sich die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen kaufen und dies in über 90% der Fälle von den Frauen nicht gewünscht ist.

Es gibt auch die, die aus Menschlichkeit handeln, die sich aufs Glatteis führen lassen durch Vordergründiges.

Prostitution ist nicht reformierbar!

Eine legalisierte Prostitution bedeutet die Kapitulation vor der Frauenverachtung!

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